Aktion "Pfairrgemeinde" im Erzbistum Köln

 

 

 

Der langjährige Einsatz für den fairen Handel in der Gemeinde Heilig Geist Ratingen wurde nun mit dem Siegel „Pfairrgemeinde“ gewürdigt. Weitere 27 Gemeinden aus dem Erzbistum Köln sind mit dem Prädikat „Pfairrgemeinde“ zertifiziert worden. Die Urkunden überreichten am Mittwoch, 17. Dezember 2008, Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp und Diözesanrats-vorsitzender Thomas Nickel im Kölner Maternushaus. Das Zertifikat bestätigt den Gemeinden die bereits bestehende „faire Praxis“ und dokumentiert eine Selbstverpflichtung: Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft, Schokolade, Rosen, Wein und Süßigkeiten sollen weitgehend aus dem fairen Handel bezogen werden, ebenso Sportbälle für die Kinder- und Jugendarbeit.
Mit besonderen Aktionen wie einem Fairen Frühstück oder wie im letzten September die „Faire Bergische Kaffeetafel“, mit Präsentation auf Pfarrfesten und Weihnachtsmarkt, Informationen im Pfarrbrief und im Internet wollen wir das Bewusstsein für fair gehandelte Waren und die Verantwortung des Verbrauchers wach halten.
Auch anstehende Jubiläen und Festtage werden fortan als günstige Möglichkeiten genutzt, fair gehandelte Geschenke zu überreichen.

Die Gemeinden hatten sich im Vorfeld anhand einer Checkliste geprüft, inwieweit sie ihren Konsum bereits aus fairem Handel bestreiten. Die Aktion „Pfairrgemeinde“ wird vom Erzbistum Köln und dem Diözesanrat der Katholiken getragen. Kooperationspartner für die Aktion sind GEPA- The Fair Trade Company und TransFair, Inhaber des Siegels „Fair“.

Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp sieht in fair gehandelten Produkten einen guten Anlass, „über den Tellerrand hinauszuschauen und besonders in Köln die weltkirchlichen Bindungen zu leben“; folgerichtig werde auch im Generalvikariat fair gehandelter Kaffee getrunken. Markus Perger, Referent für Mission, Entwicklung und Frieden im Generalvikariat freut sich über den Erfolg der Aktion: „Es haben sich viele Gemeinden aus dem Erzbistum beworben, aus städtischen wie aus ländlichen Gebieten. Das zeigt, dass sich viele Gemeinden dauerhaft mit fairem Handel und unserer Verantwortung als Christen beschäftigen und auch aktiv werden.“ [mehr]